Rechtsanwalt mit Kenntnissen im Erbrecht in Berlin

Die Erstellung eines Testaments ist ein wichtiger Baustein der juristischen Vorsorge. Nur mithilfe eines Testaments lässt sich die gesetzliche Erbfolge vermeiden.

 

Die gesetzliche Erbfolge führt häufig dazu, dass Erbengemeinschaften den Nachlass des Erblassers untereinander aufteilen müssen. Eine Erbengemeinschaft ist sehr streitanfällig, da sich hier eine Vielzahl von Erben wiederfinden, die häufig gar keinen Kontakt mehr hatten oder gar in Streit leben.

 

Doch auch ein Testament muss häufig noch ausgelegt werden vom Nachlassgericht, da der letzte Wille nicht zweifelsfrei zu erkennen ist. Gerne helfe ich bei der Gestaltung Ihres Testaments, damit Ihr Vermögen steueroptimiert auf die nächste Generation übertragen werden kann.

 

Mithilfe der nachfolgenden Übersicht möchte ich Ihnen ein paar grundlegende Begriffe aus dem Erbrecht einmal näherbringen. Bei weitergehenden Fragen bin ich gern für Sie da. 


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Rechtsanwalt Christian Janssen


Erbfolge

 

Dabei ist zunächst zu prüfen, ob nicht die gesetzliche Erbfolge nach dem BGB schon sinnvoll ist. 

 

Erst wenn Sie sich gegen die gesetzliche Erbfolge entscheiden, bieten sich die Instrumentarien Testament, gemeinschaftliches Testament und Erbvertrag an. 

 

Je nach Zielsetzung können die einzelnen Instrumentarien gewählt werden.

 

Erbeinsetzung:

Wer soll was bekommen? Hiermit teilen Sie zugleich mit, wer in ihre Fußstapfen treten soll. Das bedeutet zugleich, dass derjenige mit seinem Vermögen auch für ihre Schulden einzustehen hat. Gerade bei einer Vielzahl potentieller Erben bietet es sich an nur einen auszuwählen und die anderen über ein Vermächtnis am Nachlass teilhaben zu lassen. 

 

Vorerbschaft oder Nacherbschaft:

Möchten Sie Minderjährige bedenken? Sollen deren Eltern das Erbe zunächst verwalten? 

 

Vermächtnis: 

Wer kümmert sich um die Grabpflege oder das geliebte Haustier? Gleichzeitig kann mit einem Geldvermächtnis ein Ausgleich geschaffen werden, wenn von einer Vielzahl möglicher Erben nur einer als Erbe eingesetzt wird, damit nur einer den Nachlass abwickelt und verteilt. 

 

Testamentsvollstreckung:

Haben Sie mehrere Erben und möchten Ärger innerhalb der Erbengemeinschaft vermeiden? 

Leben ihre Erben an einem anderen Ort und soll sich jemand um die Abwicklung des Nachlasses kümmern? Bereits im Testament können Sie einen Testamentsvollstrecker einsetzen. Dessen Kosten werden durch den Nachlass beglichen und müssen noch nicht vom Erblasser bezahlt werden. 

 

Pflichtteilsklauseln:

Haben Verwandte ein Pflichtteil, das ihre Testierfreiheit einschränkt? Nur selten ist es möglich einen nahen Verwandten komplett zu enterben. Doch auch für den Fall der Geltendmachung des Pflichtteils durch den Pflichtteilsberechtigten kann eine Strafklausel in das Testament aufgenommen werden. 

 

Freibeträge in der Erbschaftssteuer:

Ist es sinnvoll eine Vorerbschaft zum Beispiel durch ein Berliner Testament zu regeln? Müssen meine Erben den Hausrat verkaufen, um die Erbschaftssteuer zu bezahlen? Haben Kinder und Stiefkinder den selben Freibetrag? Gern kann ich Sie als Rechtsanwalt mit besonderen Kenntnissen im Erbrecht in Berlin über diese Fragen beraten. Eine erbrechtliche Beratung bedeutet für mich immer auch die Rechtsgebiete Steuerrecht und Sozialrecht mit abzudecken, da nur so eine umfassende Beratung gelingen kann. 

 

10-Jahres-Frist bei Geschenken:

Sind Schenkungen und Erbschaften gleich zu behandeln? Muss ich als Erbe erhaltene Geschenke vom Erblasser in der Erbschaftssteuererklärung angeben?

 

 In welcher Form muss ein Testament verfasst sein?

Nach § 2247 Abs. 1 BGB ist es eine konstitutive Wirksamkeitsvoraussetzung für ein eigenhändiges Testament, dass dieses vom jeweiligen Erblasser eigenhändig geschrieben und unterschrieben ist. Die Unterschrift des Erblassers ist eine notwendige und unverzichtbare Voraussetzung für die Wirksamkeit der letztwilligen Verfügung, weil nur sie die Ernstlichkeit und die abschließende Willensbildung des Erblassers garantiert, wie es das OLG Naumburg in seinem Beschluss vom 30. Juli 2021 – 2 Wx 55/20 deutlich gemacht hat (NJ 2022, 75, beck-online)